11Jul

Sofi Tukker

Einlass: 18:30
Beginn: 20:00
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Live 2019

Hätte man Sophie Hawley-Weld und Tucker Halpern alias SOFI TUKKER vor ein paar Jahren erzählt, dass ihre Musik in nicht allzu ferner Zukunft weltweit Gehör finden wird, hätten sie wohl erst einmal ungläubig gelacht. Die beiden lernten sich durch Zufall während einer Kunstausstellung kennen, wo beide einen Auftritt hatten. Bereits wenige Monate später schrieben sie den Song „Drinkee“, der durch die Aufnahme in die Apple Watch-Werbung zum viralen Hit wurde: Knapp 60 Millionen Mal wurde der Track bereits auf Spotify gestreamt und brachte ihnen prompt eine Grammy-Nominierung in der Kategorie „Best Dance Recording“ ein.

Wer den beiden nun vorwirft, ein klassisches One-Hit-Wonder Phänomen zu sein, hat sich gewaltig getäuscht. Die 2016 erschienene EP „Soft Animals“ und das aktuelle Album „Treehouse“ (kürzlich für einen Grammy in der Kategorie „Best Dance/Electronic Album“ nominiert) beweisen das Gegenteil: „Die Songs halten nicht nur die aufregende Stimmung aufrecht, sie bieten durch Kleinstarbeit und erlesen zusammengefügte Sounds auch immer wieder neuen, musikalischen Raum, den es zu entdecken gilt. Sie machen „Treehouse“ damit zu einem Popalbum, welches auch ohne Werbeeinsätze noch lange Spaß machen wird.“ (Musikblog)

Dabei plante Tucker nie, mit Musik erfolgreich zu werden. Die ersten 20 Jahre seines Lebens strebte er eine Karriere als professioneller Basketballspieler an. Aufgrund einer Krankheit, die ihn acht Monate lang ans Bett fesselte, fing er schließlich an, Musik zu produzieren. Sophie hingegen sang schon seit der Mittelstufe in Chören, spielte Schlagzeug und schrieb eigene Songs. Auch sie musste nach einer Verletzung vier Monate im Rollstuhl verbringen. Doch das hielt sie nicht davon ab, Musik zu machen: Noch während ihrer Genesung starteten die beiden durch, sind aber immer auf dem Boden der Tatsachen geblieben: „Wir sind immernoch dieselbe junge Band, die versucht kleine Clubs auszuverkaufen und mit Menschen auf der ganzen Welt zu feiern.“

Sophie wohnte während ihrer Jugend in vielen verschiedenen Ländern und besuchte einige internationale Schulen. Dieser multikulturelle Hintergrund ist wohl auch der Grund dafür, dass sie sich entschied, neben Englisch auch auf Portugiesisch zu singen – eine Sprache, die sie in der Uni lernte: „Ich finde es einfach sehr sexy“. Der Erfolg von „Drinkee“ beweist, dass Sophie mit dieser Meinung nicht allein ist: „Die portugiesischen Songs verfolgen ein etwas anderes Ziel: Man kann sich einfach im Sound fallen lassen. Und weißt du was? Die Leute singen so oder so mit!“ Ob die deutschen Fans auch so textsicher sind, wird sich im Juli 2019 zeigen.

 

präsentiert von: MusikBlog und Faze Magazin

 

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